Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für die geschäftliche Nutzung von Trustact.ai.
Stand: 8. September 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter von Trustact.ai ist die Novax Digital GmbH, Schierholzstr. 27, 30655 Hannover, Deutschland, vertreten durch die Geschäftsführer Philipp Polley, Christoph Pfad (nachfolgend „Anbieter“). Kontakt: info@trustact.ai. Weitere Anbieterangaben stehen im Impressum.
Diese Bedingungen gelten für Verträge über die Nutzung von Trustact.ai durch Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen („Kunde“), sofern sie wirksam in den jeweiligen Vertrag einbezogen werden. Für Verträge mit Verbrauchern sind diese B2B-Bedingungen nicht bestimmt. Allein der Besuch dieser Website begründet keinen kostenpflichtigen Nutzungsvertrag.
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. Ergänzende Leistungsbeschreibungen und Auftragsverarbeitungsvereinbarungen gelten im vereinbarten Umfang. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen zustimmt.
2. Vertragsschluss und kostenloser Test
Produkt- und Tarifdarstellungen auf dieser Website sind eine Einladung zur Anfrage. Die Registrierung erfolgt in der separat verlinkten Trustact.ai App. Für den auf dieser Website angebotenen kostenlosen Test gilt eine Dauer von 14 Tagen; Zahlungsdaten sind dafür nicht erforderlich. Der Test führt ohne gesonderte kostenpflichtige Vereinbarung nicht zu einem bezahlten Abonnement.
Kostenpflichtige Tarife, Planwechsel und Abrechnung werden derzeit persönlich abgestimmt. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst durch übereinstimmende Erklärungen über die konkrete Leistung, den Preis und die Vertragsbedingungen zustande. Der Kunde erhält die maßgeblichen Angaben einschließlich Steuern, Zahlungsweise, Vertragslaufzeit und Kündigungsbedingungen vor dem Abschluss.
3. Leistungsumfang
Trustact.ai unterstützt die Organisation von KI-Inhalten, Kennzeichnung, Freigaben und Transparenz. Je nach vereinbartem Tarif können insbesondere Text- und Medienverwaltung, Transparenzseiten, Badges, Website-Prüfungen, Themengenerierung und Teamfunktionen enthalten sein. Verbindlich sind die vereinbarte Leistungsbeschreibung und die für den gebuchten Tarif festgelegten Grenzen, etwa für Projekte, Mitglieder, Inhalte und Speicherplatz.
Eine bestimmte Verfügbarkeit, Reaktionszeit, Integration oder zusätzliche Leistung ist nur geschuldet, soweit sie vereinbart ist. Der Anbieter stellt die vereinbarten Funktionen vertragsgemäß bereit und darf erforderliche Sicherheits- und Wartungsmaßnahmen durchführen. Geplante erhebliche Beeinträchtigungen werden, soweit möglich, vorab angekündigt. Gesetzliche Ansprüche bei Leistungsstörungen bleiben unberührt.
4. Keine Rechtsberatung oder Compliance-Zertifizierung
Trustact.ai ist ein Softwarewerkzeug und erbringt keine individuelle Rechtsberatung. Prüfhinweise, Bewertungen, Vorlagen, Kennzeichnungen, Badges und Transparenzseiten sind keine behördliche Freigabe, Konformitätsbewertung oder unabhängige Zertifizierung. Allein die Nutzung von Trustact.ai stellt nicht sicher, dass sämtliche Pflichten des EU AI Act oder anderer Rechtsvorschriften erfüllt sind.
Automatisierte und KI-gestützte Ergebnisse können unvollständig, fehlerhaft oder überholt sein. Der Kunde prüft die Ergebnisse vor ihrer Verwendung und entscheidet über deren Veröffentlichung. Er bleibt für die Einordnung seiner konkreten Anwendungsfälle und die Umsetzung seiner gesetzlichen Pflichten verantwortlich und zieht bei Bedarf qualifizierte Beratung hinzu. Eine bestimmte rechtliche oder wirtschaftliche Wirkung wird nicht zugesagt. Die vertraglichen Leistungspflichten und die Haftung des Anbieters nach Ziffer 10 bleiben hiervon unberührt.
5. Mitwirkung und zulässige Nutzung
Der Kunde macht richtige, aktuelle Angaben und schützt seine Zugangsdaten vor unberechtigtem Zugriff. Er vergibt Zugriffsrechte nur an berechtigte Personen und informiert den Anbieter über einen erkannten Missbrauch. Die vereinbarten Nutzungs- und Kapazitätsgrenzen sind einzuhalten.
Der Kunde darf nur Inhalte verarbeiten oder veröffentlichen, für die er die erforderlichen Rechte und datenschutzrechtlichen Befugnisse besitzt. Er prüft insbesondere Persönlichkeitsrechte, Urheber- und Markenrechte, Kennzeichnungspflichten sowie den Schutz vertraulicher Informationen. Rechtswidrige Inhalte, Schadsoftware und Eingriffe in die Sicherheit oder Funktionsfähigkeit des Dienstes sind unzulässig.
Bei konkreten Anhaltspunkten für einen erheblichen Rechts- oder Vertragsverstoß darf der Anbieter die betroffenen Inhalte oder Zugänge im erforderlichen, verhältnismäßigen Umfang vorübergehend sperren. Soweit möglich, wird der Kunde zuvor informiert und erhält Gelegenheit zur Abhilfe. Bei akuter Gefahr oder einer gesetzlichen Verpflichtung kann die Maßnahme sofort erfolgen. Sie wird aufgehoben, sobald ihr Grund entfällt.
6. Nutzungsrechte und Kundeninhalte
Der Kunde erhält für die vereinbarte Vertragsdauer ein einfaches Recht, die bereitgestellte Software im Umfang seines Tarifs für eigene geschäftliche Zwecke beziehungsweise vereinbarte Kundenprojekte zu nutzen. Eine darüber hinausgehende Weitergabe, Unterlizenzierung oder Vermarktung der Software bedarf einer Vereinbarung. Zwingende gesetzliche Nutzungsbefugnisse bleiben unberührt.
Rechte an eingebrachten Kundeninhalten verbleiben bei ihren jeweiligen Rechteinhabern. Der Kunde gestattet dem Anbieter deren Verarbeitung nur, soweit dies zur Erbringung der vereinbarten Leistungen erforderlich ist, etwa zur Speicherung, Darstellung und vom Kunden veranlassten Veröffentlichung. Eine öffentliche Transparenzseite oder ein Badge wird nur im Rahmen der vom Kunden gewählten Nutzung veröffentlicht. Ob und welche Schutzrechte an KI-generierten Ergebnissen entstehen, richtet sich nach dem anwendbaren Recht; ausschließliche Rechte an solchen Ergebnissen werden nicht zugesichert.
7. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die vor Abschluss vereinbarten Preise und Steuerangaben. Die Website zeigt monatliche sowie jährliche Abrechnung. Der dargestellte Jahrespreis berechnet sich aus zwölf Monatsbeträgen abzüglich 10 % Rabatt. Ein zusätzlich angegebener monatlicher Vergleichswert ist bei jährlicher Abrechnung keine monatliche Zahlungsrate.
Fälligkeit, Zahlungsweg und gegebenenfalls weitere Leistungen oder Zusatzkosten werden vor Vertragsschluss vereinbart. Aus einer bloßen Registrierung oder dem Ablauf der kostenlosen Testphase entsteht keine Zahlungspflicht. Preisänderungen für einen bestehenden Vertrag bedürfen einer wirksamen Vereinbarung; eine Änderung der Preisseite allein ändert keinen bestehenden Vertrag.
8. Laufzeit und Beendigung
Beginn, Mindestlaufzeit, etwaige Verlängerung und ordentliche Kündigung richten sich nach der vor Abschluss getroffenen Vereinbarung. Die Wahl einer Abrechnungsdarstellung auf dieser Website begründet für sich genommen keine Vertragslaufzeit. Das gesetzliche Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen können in Textform an die oben genannte E-Mail-Adresse gerichtet werden.
Mit Vertragsende endet das vereinbarte Nutzungsrecht. Der Kunde sollte benötigte Inhalte rechtzeitig mithilfe der verfügbaren Funktionen sichern. Rückgabe, Export und Löschung von Daten richten sich nach der konkreten Vereinbarung, gegebenenfalls der Auftragsverarbeitungsvereinbarung, und den gesetzlichen Pflichten. Gesetzliche Herausgabe- und Datenschutzrechte bleiben unberührt.
9. Mängel und Störungen
Der Kunde teilt erkennbare Störungen mit einer nachvollziehbaren Beschreibung mit und unterstützt die zumutbare Fehlerbehebung. Der Anbieter behebt Mängel entsprechend den vertraglichen und gesetzlichen Pflichten. Gesetzliche Ansprüche bei Mängeln, insbesondere auf vertragsgemäße Leistung sowie gegebenenfalls Minderung oder Kündigung, bleiben bestehen. Für Schadens- und Aufwendungsersatz gilt Ziffer 10.
10. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie nach dem Produkthaftungsgesetz und anderen zwingenden gesetzlichen Vorschriften. Für ausdrücklich übernommene Garantien haftet er nach Maßgabe der jeweiligen Garantie.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter im Übrigen nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Bei einfach fahrlässiger Verletzung anderer Pflichten ist die Haftung ausgeschlossen, soweit nicht einer der im vorstehenden Absatz genannten Fälle vorliegt.
Diese Regelungen gelten auch für den Ersatz vergeblicher Aufwendungen und zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Zwingende gesetzliche Haftung, insbesondere Ansprüche betroffener Personen nach Art. 82 DSGVO, wird nicht ausgeschlossen oder beschränkt. Eine Änderung der gesetzlichen Beweislast ist mit diesen Bedingungen nicht verbunden.
11. Datenschutz und Vertraulichkeit
Die Parteien beachten die jeweils geltenden Datenschutzvorschriften. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, ist vor dieser Verarbeitung eine Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO abzuschließen. Diese AGB ersetzen eine solche Vereinbarung nicht. Die Verarbeitung beim Besuch der öffentlichen Website erläutert die Datenschutzerklärung; für die App gelten deren gesonderte Informationen.
Vertrauliche Informationen der anderen Partei werden nur zur Vertragsdurchführung verwendet und nur an Personen weitergegeben, die sie hierfür benötigen und zur Vertraulichkeit verpflichtet sind. Dies gilt nicht für rechtmäßig öffentlich bekannte Informationen oder gesetzlich erforderliche Offenlegungen.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt. Änderungen des Vertrags einschließlich dieser Bedingungen bedürfen einer wirksamen Vereinbarung; die Veröffentlichung einer neuen Fassung allein ändert bestehende Verträge nicht.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, richtet sich die Rechtsfolge nach den gesetzlichen Vorschriften. Insbesondere tritt an die Stelle einer unwirksamen Klausel die gesetzliche Regelung. Eine automatische Ersetzung durch eine dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommende Bestimmung ist damit nicht vereinbart.